Donnerstag. Tag vor dem ersten Törn. Habe eben noch eine weitere Törnvariante verfasst und an die Mitsegler geschickt. Zur eigenen Vorbereitung und zum Abwägen, welche wir am Ende nehmen wollen.
Das Wetter ist kaum besser zu bekommen – laut Prognose. Selbst Windstärke und -richtung scheinen optimal auf uns zu warten. Jeden Tag habe ich jetzt schon Sachen an Bord gebracht – und gestaut! Bei so einem kleinen Schiff genügt es nämlich nicht (mehr), die Sache einfach irgendwo in die Kajüte zu stellen, um sie dann während des Törns hier oder dort zu verstauen: hier muss unmittelbar nach Einbringung gestaut werden, weil man sonst in die Kajüte gar nicht mehr rein kommt! Aber das sorgt ja auch irgendwie für eine Grundordnung, weil man sonst irgendwie untergeht. Also jetzt gleich noch Lebensmittel holen, meine Klamotten von den Socken bis zum Notebook einladen und alles rausbringen zu Boot- und stauen. Da werde ich wohl doch mal das Auto nehmen, denn beim Roller wird der Stauraum knapp bei all dem Zeugs.


Gestern war ich noch auf eine Klönschnack zu meinen Lieblings-Schleusern Marco und Peter auf der Ritterhuder Schleuse. Im Sonnenschein schnackten wir den ganzen Küstenschnack durch und klärten unsere Durchschleusung. Marco hat früher beim Vorvoreigner der Drallen Deern, Adolf mit Namen, immer ganz viel mit angepackt bei dem schweren Boot. Z.B. im Winter das Ruder ausgehängt oder die Schwerter abgenommen. Er konnte gut nachvollziehen, dass mir das alles im Alter etwas zu schwer (im Sinne von Gewicht) wird.
So, schnell noch ein paar Screenshots von der elektronischen Seekarte, verbunden mit unseren Etappenzielen für das Wochenende:

„Rettung“ erfolgt nachts beim nächsten Hochwasser!
