01.05.26 Erst mal bis Grohn

Tja, die „Brise“ hat es ja immerhin bis Grohn in den Morgenstunden geschafft, aber die „Dralle Deern“ liegt immer noch auf der Sandbank in der Lesumkurve vor der Autobahnbrücke, genau beim Wasserschöpfwerk des Maschinenfleetes, nur gegenüber- wo es eben flach ist.

Und uns hat es gleich nach der Hafeneinfahrt erwischt: aufgelaufen im Grohner Yachthafen! Eine Stund Warten, dann kamen wir langsam an den Steg. Heute ist Vollmond = Springtide = sehr niedriges NW. Aber dass wir im Yachthafen trockenfallen, das hatten wir noch nie in all den Jahren!

Wir haben die Zeit genutzt und den Mast gestellt. Im Prinzip ganz easy, aber es sind halt die vielen Kleinigkeiten, die man bei den ersten Vorgängen immer noch mal berücksichtigen muss. Aber insgesamt null problemo. Alle Segel sind sofort einsatzklar, wenn auch der Wind noch zwischen Bft 0 und Bft 1 schwankt. Wir liegen jetzt in der Box und warten auf die „Dralle Deern“. Die muss ja jetzt, wenn sie aufgeschwommen ist, gegen die Flut die Lesum runterdieseln. Da muss dann schon mal der Diesel tüchtig drehen und geringfügig mehr als einen Liter pro Stunde durchziehen.

Die ersten Fotos habe ich entwickelt, aber die Software weigert sich, sie hochzuladen. Muss mal schauen. Liegt wohl an der schlechten Online-Verbindung.

Also jetzt erst mal ohne Fotos! Es ist jetzt gerade High Noon vorbei und wir warten auf zwei Dinge: Dass die „Dralle Deern“ erscheint und zweitens, dass oben die Kneipe aufmacht. Mal sehen, was eher passiert. Werner schon so lange noch ein wenig die Augen…

(Handyfotos nimmt er… deshalb nur dieses erst mal…)

Veröffentlicht von

Kommodore

Segler im Wattenmeer seit sechs Jahrzehnten. Ausbilder für Sportbootführerscheine und Seefunkzeugnisse. Begeisterter Fan von Schlickhäfen und Wattenprielen, Wattwürmern, Flundern und Granat.

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